Fachwissen für digitale Entscheidungen
Welche Software brauchen Vereine und Verbände?
Kurzantwort
Der Kern
- Mitgliederdaten mit Ein- und Austritten, Beitragsklassen, Familien
- Beitragseinzug per SEPA-Lastschrift mit Mandatsverwaltung
- Kommunikation – Rundmails an Gruppen, mit Abmeldemöglichkeit
- Veranstaltungen mit Anmeldung und Teilnehmerliste
Die Besonderheit: wechselnde Ehrenamtliche
Anders als im Unternehmen wechselt die betreuende Person regelmässig – oft jährlich. Daraus folgt:
- Die Bedienung muss ohne Schulung verständlich sein
- Zugänge müssen sauber übergeben werden können
- Es darf kein Wissen geben, das nur eine Person hat
- Ein Export der Daten muss jederzeit möglich sein
Diese Anforderungen wiegen bei Vereinen schwerer als jede Funktionsliste.
Datenschutz nicht unterschätzen
Auch Vereine unterliegen der DSGVO. Häufig fehlt:
- Rechtsgrundlage für Fotos auf der Website
- Nachweis für Newsletter-Einwilligungen
- Löschkonzept für ausgetretene Mitglieder
- Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Software-Anbieter
Standard oder individuell
Für die meisten Vereine reicht eine Standardlösung – es gibt gute und günstige. Individuell wird es bei Verbänden mit mehrstufiger Struktur (Bundes-, Landes-, Ortsebene), eigenen Wahl- oder Delegiertenverfahren oder angeschlossenen Fachgruppen mit eigenen Beiträgen.
Kernfakten
- Besonderheit
- Wechselnde ehrenamtliche Betreuung
- Wichtigste Anforderung
- Bedienbar ohne Schulung, jederzeit exportierbar
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
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Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679) Amt für Veröffentlichungen der EU